Für Unternehmen

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InnoAcademy 4 School · Für Unternehmen

Zeigen Sie Ihre Arbeit.
Wecken Sie Interesse.

Stellen Sie Ihr Unternehmen Schülern über eine praktische Aufgabe vor. Die Gruppe erlebt Ihren Betrieb, stellt Fragen und macht aus ihrem Besuchsprotokoll einen Artikel von Schülern für Schüler. Daraus können Kontakte für Praktikum, Ferienjob und Ausbildung entstehen.

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InhaltsverzeichnisAlle Themen auf dieser Seite

Das ist bei uns schon passiert

Echte Einblicke.
Ergebnisse, die bleiben.

Ein Unternehmensbesuch wird zum Bericht von Schülern für Schüler. Eine AG-Idee wird zu einem eigenen Werkstück. Diese Beispiele zeigen, was Jugendliche in Mittelsachsen bereits entdeckt und umgesetzt haben.

Aufnahme aus unserem Gruppenbesuch bei Autoservice Beck

Claußnitz · Gruppenbesuch

Ein Ersatzteil fehlt. Was jetzt?

Autoservice Beck

Beim Besuch
Die Gruppe erfuhr, wie die Werkstatt mit nicht mehr lieferbaren Teilen umgeht und welche Anforderungen an Reparaturen gelten.

Das Ergebnis
Aus dem Besuchsprotokoll entstand ein Artikel mit Einblicken in Fahrzeugtechnik und den beim Besuch genannten Einstiegsmöglichkeiten.

Den Schülerbericht lesen
Aufnahme aus unserem Gruppenbesuch bei LASERVORM GmbH

Altmittweida · Gruppenbesuch

Wie wird Licht zum Werkzeug?

LASERVORM GmbH

Beim Besuch
Die Schüler lernten Werkstatt, Konstruktion, IT, Produktion und weitere Bereiche der Lasermaterialbearbeitung kennen.

Das Ergebnis
Ihr Bericht erklärt die Technik, das Zusammenspiel der Berufe und die beim Besuch besprochenen Wege zu Praktikum und Ausbildung.

LASERVORM aus Schülersicht
Jugendliche mit ihrem 3D-gedruckten Boot beim Projektabschluss

Mittweida · Eigenes Projekt

Von der Idee zum schwimmenden Boot.

3D-Druck-AG

Die Aufgabe
Jugendliche der Fichte-Oberschule und des Gymnasiums Mittweida entwickelten ein 2,4 Meter langes Boot: entwerfen, drucken, testen und verbessern.

Das Ergebnis
Aus vielen Arbeitsschritten wurde ein gemeinsames Ergebnis – bis zum Stapellauf auf dem Schwanenteich.

Projekt und AG entdecken

Von Schülern für Schüler: Die Partnerartikel entstehen aus einem Gruppenbesuch mit gemeinsamem Protokoll. Konkrete Aufgaben und Möglichkeiten werden mit dem jeweiligen Betrieb abgestimmt; genannte Praktika oder Ausbildungsplätze sind keine Zusage für einen aktuellen Platz.

Ein Betrieb. Eine Aufgabe. Echte Begegnungen.

Wie Ihr Unternehmen sichtbar wird.

InnoAcademy 4 School bringt Schülergruppen und regionale Betriebe zusammen. Sie stellen Ihre Arbeit an einer konkreten Aufgabe vor. Die Jugendlichen erleben, wie bei Ihnen gedacht, gefertigt, organisiert oder mit Menschen gearbeitet wird. Fragen, Teamarbeit und das gemeinsame Ergebnis stehen dabei im Mittelpunkt.

Der Gruppenbesuch wird protokolliert. Daraus entsteht ein Artikel von Schülern für Schüler, der Ihren Betrieb aus der Perspektive der Jugendlichen beschreibt. So können auch andere Schüler und ihre Familien sehen, welche Tätigkeiten und Menschen sich hinter einem Unternehmensnamen verbergen.

Ob Handwerksbetrieb, Dienstleister, Industrieunternehmen oder Einrichtung: Eine verständliche Aufgabe und ein aufgeschlossener Ansprechpartner sind ein guter Anfang. Sie müssen dafür kein aufwendiges Auswahlverfahren und keine große Werbekampagne vorbereiten.

Das Ziel ist ein konkreter Kontakt: Schüler lernen Ihr Unternehmen über eine Aufgabe kennen. Praktikum, Ferienjob und Ausbildung sind mögliche nächste Schritte, die Sie anschließend mit interessierten Jugendlichen besprechen.

Warum sich der Einsatz lohnt

Nachwuchs lernt Sie durch Ihre Arbeit kennen.

Persönlicher Austausch

Sie begegnen jungen Menschen aus der Region, erfahren ihre Fragen und können zeigen, wie Ihr Betrieb tatsächlich arbeitet.

Ein glaubwürdiger Einblick

Eine praktische Aufgabe macht Tätigkeiten anschaulich. Mitarbeitende, Arbeitsumgebung und die Zusammenarbeit werden erlebbar.

Kontakte über einen Besuch hinaus

Wenn Interesse entsteht, können Sie ein Praktikum oder einen weiteren Kontakt anbieten. Beide Seiten haben bereits einen ersten Eindruck voneinander.

Bekanntheit in der Region

Ein Schülerbericht kann Ihren Betrieb auch für andere Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte zugänglich machen. Die lokale Verbindung bleibt sichtbar.

Planbarer Aufwand

Eine gut begrenzte Aufgabe lässt sich in Ihre Abläufe einpassen. Betreuungszeit, Material und Gruppengröße werden vorher abgestimmt.

Engagement für praktische Bildung

Sie öffnen einen Zugang zu Ihren Tätigkeiten und geben Erfahrungen weiter. Frische Fragen und Ideen der Jugendlichen können auch für Ihr Team interessant sein.

Erfolg entsteht durch gute Aufgaben, verlässliche Betreuung und wiederholten Kontakt. Wie viele Anfragen, Bewerbungen oder Ausbildungsplätze daraus entstehen, hängt von Ihrem Angebot und den Beteiligten ab. Statt pauschaler Erfolgsquoten lohnt sich die Auswertung der eigenen Zusammenarbeit.

Vom Erstgespräch bis zur Rückmeldung

So läuft ein Unternehmensbesuch ab.

Betrieb und Idee vorstellen

Melden Sie sich bei Patrick Mehner. Nennen Sie Standort, Tätigkeitsbereich, Kontaktperson und eine erste Idee. Auch ohne fertige Aufgabe können Sie das Gespräch beginnen.

Aufgabe gemeinsam eingrenzen

Legen Sie Ziel, Material, Dauer und Schwierigkeitsgrad fest. Die Aufgabe soll Schüler im jeweiligen Alter zum Ausprobieren und Nachfragen einladen.

Gruppe und Termin abstimmen

Klären Sie mit Schule und Projektkoordination Gruppengröße, Betreuung, Anreise, Schutzkleidung, geeignete Bereiche sowie Foto- und Veröffentlichungsfragen.

Arbeit zeigen und Aufgabe begleiten

Begrüßen Sie die Gruppe, erklären Sie wichtige Abläufe und geben Sie Raum für Fragen. Mitarbeitende unterstützen die praktische Arbeit und besprechen unterschiedliche Lösungswege.

Protokoll und Schülerbericht ermöglichen

Die Jugendlichen halten Beobachtungen und Antworten fest. Aus dem Gruppenprotokoll schreiben sie ihren Artikel. Sachfragen und freizugebende Bilder werden vor einer Veröffentlichung abgestimmt.

Feedback geben und Kontakt anbieten

Sagen Sie konkret, was gelungen ist und was verbessert werden kann. Wenn es passt, nennen Sie einen Ansprechpartner für Praktikum, Ferienjob oder Ausbildung.

Vorbereiten, ohne sich zu verzetteln

Eine gute Aufgabe zeigt, was Ihren Betrieb ausmacht.

Wählen Sie einen überschaubaren Ausschnitt aus Ihrem Arbeitsalltag. Was können Jugendliche verstehen, selbst bearbeiten und anschließend erklären? Die Aufgabe soll praktisch sein und zu Fragen führen. Sie ist kein Ersatz für reguläre Arbeitskräfte und muss im vereinbarten Rahmen sicher betreut werden.

  • Praxisnah: Ein reales Problem oder eine typische Tätigkeit macht Ihren Betrieb anschaulich.
  • Altersgerecht: Viele Gruppen sind etwa 13 bis 15 Jahre alt. Begriffe, Hilfsmittel und Anforderungen müssen zur konkreten Gruppe passen.
  • Spannend: Eine sichtbare Veränderung, ein Werkstück oder eine Entscheidung gibt der Aufgabe ein verständliches Ziel.
  • Machbar: Umfang und Material passen zur verfügbaren Zeit. Planen Sie Platz für Erklärung, Ausprobieren und Fragen ein.
  • Aussagekräftig: Lassen Sie die Gruppe ihren Lösungsweg begründen. Dabei werden Zusammenarbeit, Sorgfalt, Kreativität und Interesse sichtbar.
  • Gut begleitet: Eine feste Kontaktperson erklärt die Regeln, hilft bei Schwierigkeiten und bespricht das Ergebnis.

Handwerk

Eine stabile kleine Regal-Konstruktion mit einfachen Materialien planen: Skizze anfertigen, Materialbedarf abschätzen und Arbeitsschritte erklären. Der Betrieb zeigt, worauf es bei Stabilität und Verarbeitung ankommt.

IT & Technik

Für ein WLAN-Problem eine verständliche Fragen- und Prüfliste entwickeln. Welche Informationen fehlen? Welche einfache Ursache sollte zuerst geprüft werden? Tests finden nur in einer freigegebenen Übungsumgebung statt.

Einzelhandel

Ein Schaufenster für den Beginn der Sommerferien entwerfen. Die Gruppe skizziert die Idee und erklärt, welche Produkte und Informationen Passanten ansprechen sollen.

Gastronomie

Ein gesundes Pausenangebot für Schüler planen. Geschmack, Zutaten, Preis und verständliche Beschreibung werden gemeinsam diskutiert; praktische Küchenarbeiten nur im geeigneten betreuten Rahmen.

Gesundheit & Soziales

Eine leicht verständliche Erklärung zum Händewaschen für ein jüngeres Kind entwickeln. Die Gruppe überlegt, welche Bilder oder Beispiele helfen, und bespricht die Idee mit einer Fachkraft.

Logistik

Die Route für zehn fiktive Lieferadressen planen. Reihenfolge, Entfernungen und Prioritäten werden abgewogen. Reale Kunden- oder Adressdaten werden für die Übung nicht benötigt.

Diese Aufgaben sind Vorschläge für die Vorbereitung. Inhalt und Durchführung stimmen Sie mit der Schule beziehungsweise Projektkoordination ab. Sie können mit einem kleinen Beispiel beginnen und es nach dem ersten Besuch verbessern.

Den Kontakt vertiefen

Praktikumsplätze verständlich anbieten.

Ein Praktikum gibt beiden Seiten mehr Zeit zum Kennenlernen. Ein vorheriger Gruppenbesuch kann Fragen aufwerfen, die ein Jugendlicher später im Praktikum vertiefen möchte. Beschreiben Sie deshalb konkret, was bei Ihnen möglich ist, wer begleitet und wie eine Anfrage gestellt werden kann.

Kurzer Einblick

Ein Schnupperpraktikum kann beispielsweise ein bis zwei Wochen umfassen. Ob ein Termin in den Ferien oder einem anderen abgestimmten Zeitraum möglich ist, klären Sie mit Jugendlichen, Eltern und gegebenenfalls Schule.

Schulisches Betriebspraktikum

Dauer und Zeitraum richten sich nach den Vorgaben der Schule; als Planungsbeispiel sind zwei bis drei Wochen denkbar. Stimmen Sie Aufgaben, Betreuung, Nachweise und schulische Anforderungen vorab ab.

Längerfristige Zusammenarbeit

Wiederkehrende Praxistermine über mehrere Monate können bei einem passenden Schulkonzept sinnvoll sein. Umfang, Verantwortung, Versicherung und organisatorischer Rahmen müssen dafür ausdrücklich geklärt werden.

  • Praktikumsplan erstellen: Aufgaben, Lernziele und Tagesabläufe verständlich vorbereiten.
  • Kontaktperson benennen: Ein erreichbarer Mentor hilft bei Fragen und Problemen.
  • Mitmachen ermöglichen: Geeignete Aufgaben geben, Einblick in verschiedene Tätigkeiten ermöglichen und Ergebnisse besprechen.
  • Regelmäßig Rückmeldung geben: Kurze Gespräche machen Fortschritte sichtbar und helfen, Schwierigkeiten früh anzusprechen.
  • Perspektiven erklären: Ausbildungsberufe, Voraussetzungen und mögliche nächste Termine nennen.
  • Kontakt halten: Mit Zustimmung der Beteiligten einen klaren, passenden Weg für spätere Rückfragen vereinbaren.

Berufe greifbar machen

Ausbildung beginnt mit einer verständlichen Vorstellung.

Zeigen Sie, welche Tätigkeiten ein Ausbildungsberuf in Ihrem Betrieb umfasst. Ein Elektronikbetrieb kann beispielsweise mit einer begleiteten Aufgabe an einem ungefährlichen Übungsaufbau erklären, wie systematische Fehlersuche funktioniert. Jugendliche sehen dabei mehr als nur eine Berufsbezeichnung.

Ein Praktikum kann den Eindruck vertiefen. Wenn daraus eine Bewerbung entsteht, kennen sich beide Seiten bereits ein Stück weit. Eine bestimmte Erfolgsquote oder ein automatischer Übergang in Ausbildung lässt sich daraus jedoch nicht ableiten.

  • Früh Kontakt ermöglichen: Besuche oder Aufgaben können bereits in Klasse 8 oder 9 Fragen zu Ihrem Betrieb wecken.
  • Passendes Praktikum anbieten: Aufgaben und Betreuung sollen dem Kennenlernen dienen; nennen Sie die Voraussetzungen offen.
  • Interesse festhalten: Bleiben Sie mit interessierten Jugendlichen in einem vorher abgestimmten Rahmen in Kontakt.
  • Beruf und Zugang erklären: Ausbildungsbezeichnung, Dauer, Einsatzbereiche, gewünschte Voraussetzungen, Start und Bewerbungsweg nennen.
  • Übergang begleiten: Erklären Sie, wie Bewerbung und Auswahl ablaufen und wer für Rückfragen erreichbar ist.
  • Perspektiven ehrlich darstellen: Entwicklungsmöglichkeiten und eine mögliche Übernahme konkret beschreiben, ohne eine pauschale Zusage zu geben.

Erste Arbeitserfahrung in den Ferien

Ferienjobs mit klaren Aufgaben und Bedingungen.

Ein Ferienjob kann Jugendlichen erste Einblicke in den Arbeitsalltag und eigenes Einkommen ermöglichen. Für Ihren Betrieb kann daraus Unterstützung in einem zulässigen, klar vereinbarten Rahmen entstehen. Eine kleine Übungsaufgabe aus dem Lager oder der Organisation kann zunächst helfen, Tätigkeiten zu erklären und Fragen zu besprechen.

Nennen Sie bei einem Angebot Tätigkeit, Zeitraum, Arbeitsort, Voraussetzungen, Bezahlung und Kontaktperson. Klären Sie vorab, welche Aufgaben für den konkreten Jugendlichen erlaubt sind. Ein Schülerbericht über Ihren Betrieb ersetzt keine aktuelle Stellenzusage.

Verlässlich vereinbaren

Vergütung, Arbeitszeiten und Tätigkeiten vorab transparent besprechen. Ferienpläne und Anreise berücksichtigen; den anwendbaren rechtlichen Rahmen prüfen.

Abwechslungsreich begleiten

Geeignete Bereiche vorstellen, Aufgaben verständlich erklären und erreichbare Betreuung organisieren. Verantwortung nur im passenden, sicheren Umfang übertragen.

Erfahrungen festhalten

Am Ende Rückmeldung geben und auf Wunsch eine passende Tätigkeits- oder Beschäftigungsbescheinigung abstimmen. Erläutern Sie auch mögliche spätere Praktika oder Ausbildungsberufe.

Vor einem Einsatz klären

Alter, Schulpflicht und Tätigkeit gehören zusammen.

Für die Beschäftigung Minderjähriger gelten besondere Regeln. Ein betreuter Unternehmensbesuch, ein schulisches Betriebspraktikum und ein bezahlter Ferienjob sind unterschiedliche Situationen. Schule und Betrieb müssen den passenden Rahmen vorab klären.

  • Leichte Tätigkeiten ab 13: Mit Zustimmung der Personensorgeberechtigten sind nur bestimmte leichte und geeignete Arbeiten zulässig. Die Kinderarbeitsschutzverordnung begrenzt die Tätigkeitsarten. Grundsätzlich gelten höchstens zwei Stunden täglich, in landwirtschaftlichen Familienbetrieben drei; nicht vor oder während des Unterrichts und nicht zwischen 18 und 8 Uhr.
  • Ferienarbeit ab 15 bei Vollzeitschulpflicht: Die Ferienausnahme erlaubt höchstens vier Wochen im Kalenderjahr. Grundsätzlich gelten maximal acht Stunden täglich und 40 Stunden wöchentlich; weitere Schutzregeln zu Pausen, Arbeitstagen und gefährlichen Tätigkeiten sind zu beachten.
  • Schulisches Betriebspraktikum: Dafür sieht das Gesetz einen gesonderten Rahmen vor. Vorgaben der Schule, Aufsicht, Unterweisung, Unfallversicherung und geeignete Tätigkeiten vorher abstimmen.
  • Vergütung: Der allgemeine Mindestlohn gilt nicht pauschal für jede Schülerbeschäftigung. Unter 18-Jährige ohne abgeschlossene Berufsausbildung und bestimmte Praktika sind im Mindestlohngesetz gesondert geregelt. Die zutreffenden Bedingungen konkret prüfen und eine faire Vergütung klar vereinbaren.

Rechtsgrundlagen, geprüft am 13. Oktober 2026: § 5 JArbSchG, § 8 JArbSchG, § 2 KindArbSchV und § 22 MiLoG. Die Übersicht ersetzt keine Prüfung des konkreten Einsatzes.

Gute Begegnungen brauchen gute Gespräche

So erreichen Sie Jugendliche auf Augenhöhe.

Verständlich und konkret

Erklären Sie Fachbegriffe, zeigen Sie einen Arbeitsschritt und fragen Sie nach, was bereits bekannt ist. Begeisterung für die eigene Arbeit wirkt besonders dann, wenn Jugendliche selbst etwas ausprobieren dürfen.

Zeitnah und verlässlich

Reagieren Sie auf Fragen und vereinbaren Sie einen realistischen Antwortzeitraum. Eine Rückmeldung innerhalb von etwa zwei Werktagen kann ein guter interner Richtwert sein, wenn Sie ihn einhalten können.

Feedback für alle

Besprechen Sie gelungene Ideen und einen konkreten nächsten Verbesserungsschritt. Auch bei einer Absage hilft eine respektvolle Antwort. Gute Rückmeldungen sind Teil des Lernens.

Erwartungen offenlegen

Aufgabe, Zeit, Verhalten im Betrieb und mögliche nächste Schritte klar benennen. Bei organisatorischen Fragen Schule und gegebenenfalls Eltern einbeziehen.

Vermeiden Sie unerklärte Fachsprache, überladene Aufgaben und Anforderungen, die nicht zum Alter der Gruppe passen. Lassen Sie Anfragen nicht unbeantwortet und versprechen Sie nur, was Ihr Betrieb tatsächlich leisten kann.

Mitmachen und ermöglichen

Partnerschaft und Sponsoring nach Maß.

Sie können als Aufgabensteller und Gastgeber mitmachen oder das Projekt zusätzlich als Partner beziehungsweise Sponsor unterstützen. Das kann praktische Bildung in der Region ermöglichen und Ihren Betrieb als engagierten Teil des Netzwerks sichtbar machen.

Modelle und Konditionen werden auf Anfrage besprochen. Kleine Betriebe können mit einem einzelnen Besuch oder einem überschaubaren Beitrag starten. Umfangreichere Kooperationen können mehrere Aufgaben, Materialhilfe oder längerfristige Zusammenarbeit umfassen. Es gibt hier keine automatisch buchbaren Bronze-, Silber- oder Gold-Leistungen.

Sichtbarkeit vereinbaren

Logo, Vorstellung Ihres Engagements, Schülerberichte oder abgestimmte Kommunikation auf Website und sozialen Kanälen können Teil des Gesprächs sein. Platzierung und Umfang werden verbindlich beschrieben.

Aufgaben gemeinsam entwickeln

Besprechen Sie, wo Sie Unterstützung bei verständlichen Aufgaben, Besuchsplanung und Rückmeldungen benötigen. Betreuungsumfang und Ansprechpersonen werden abgestimmt.

Austausch ermöglichen

Schulkontakte, Treffen oder gemeinsame Vorhaben können eine Zusammenarbeit ergänzen. Veranstaltungen und besondere Formate werden konkret geplant.

Ergebnisse auswerten

Vereinbaren Sie, welche Projektergebnisse und Kennzahlen sinnvoll sind. Dazu können Besuche, bearbeitete Aufgaben, veröffentlichte Berichte und eingegangene Anfragen gehören.

Beitrag, Laufzeit, Leistungen und Nachweise gehören in eine klare Vereinbarung. Fragen zu Rechnungen oder Bescheinigungen klären Sie vorab. Ein bevorzugter Zugang zu personenbezogenen Schülerdaten, eine bestimmte Zahl von Bewerbungen oder eine garantierte Rendite werden nicht zugesagt.

Aus dem eigenen Projekt lernen

Welche Ergebnisse Sie sinnvoll beobachten können.

Verknüpfen Sie einen Unternehmensbesuch mit Ihrer längerfristigen Nachwuchsarbeit. Entscheidend ist, ob Aufgaben, Betreuung und nächste Schritte verständlich waren. Eine einfache gemeinsame Auswertung hilft oft mehr als eine große Kennzahlensammlung.

  • Beteiligung: Wie viele Jugendliche haben mitgemacht und welche Fragen wurden gestellt?
  • Aufgaben und Ergebnisse: Was war verständlich, was zu schwer und welche Lösungswege haben überrascht?
  • Nächste Kontakte: Wie viele Nachfragen, Praktikumsanfragen oder Bewerbungen sind daraus entstanden?
  • Erfahrungen im Praktikum: Welche Aufgaben und Betreuung haben funktioniert? Was würden beide Seiten anders machen?
  • Ausbildung und Bindung: Wenn sich langfristige Kontakte ergeben, können Sie deren Verlauf mit zulässigen Daten und abgestimmten Einwilligungen nachvollziehen.
  • Aufwand und Zeit: Wie viel Vorbereitung und Begleitung waren nötig, und wie lässt sich der nächste Termin besser planen?

Vergleichen Sie Ihre eigenen Ergebnisse über mehrere Termine. Die Seite verspricht keine festen Besetzungs-, Abschluss- oder Einsparquoten. Auch erste Gespräche und ein verständlicher Schülerbericht können ein sinnvoller Fortschritt sein.

Kontinuität statt Einzelaktion

So passt die Zusammenarbeit in Ihr Jahr.

Verbinden Sie Schülerbesuche mit bestehenden Schulkontakten, Betriebsbesichtigungen, Berufsmessen und Gesprächen über Ausbildung. Ein Jahresplan schafft Zuständigkeiten und macht Zeitfenster sichtbar. Die folgenden Quartale sind Planungsbeispiele; die tatsächlichen Termine richten sich nach Schulen, Ferien und Ihrem Betrieb.

Januar bis März

Bedarf, verfügbare Betreuungszeit und geeignete Aufgaben klären. Mit Schulen mögliche Besuche und Praktikumszeiträume besprechen; Material und Ansprechpersonen festlegen.

April bis Juni

Vereinbarte Schulbesuche und Praktika vorbereiten oder durchführen. Ferienjobs mit ihren Voraussetzungen frühzeitig bekannt machen und Anfragen beantworten.

Juli bis September

Abgestimmte Ferienarbeit begleiten, Rückmeldungen einholen und die bisherigen Erfahrungen auswerten. Informationen zu späteren Ausbildungsstarts aktuell halten.

Oktober bis Dezember

Weitere Schultermine begleiten, interessierte Jugendliche über nächste Schritte informieren und die Zusammenarbeit für das folgende Jahr planen.

Regelmäßiger Kontakt macht Ihr Unternehmen für Schulen und Jugendliche greifbar. Halten Sie Angaben zu Ausbildungsberufen, Praktika und Ferienjobs aktuell und nennen Sie einen erreichbaren Ansprechpartner.

Mittelsachsen · gemeinsam vor Ort

Hier arbeiten wir bereits zusammen.

InnoAcademy 4 School arbeitet mit der Oberschule Claußnitz, der Fichte-Oberschule Mittweida und dem Gymnasium Mittweida zusammen. Unternehmen stellen sich Schülergruppen über eine praktische Aufgabe vor. Die Jugendlichen halten ihren Besuch in einem Protokoll fest und schreiben daraus einen Artikel für andere Schüler.

Mittweida und Claußnitz sind bereits Projektorte. Frankenberg, Roßwein und Hainichen haben Interesse an einer künftigen Zusammenarbeit bekundet. Konkrete Gruppen, Termine und Aufgaben stimmen Schule, Unternehmen und Projektkoordination gemeinsam ab.

Sie müssen nicht bei null anfangen

Vorlagen, Beispiele und persönliche Abstimmung.

Die Materialseite für Lehrkräfte zeigt den Ablauf sowie Vorlagen für Fragen, Besuchsprotokoll und Schülerartikel. Die Partnerberichte machen sichtbar, wie Jugendliche Betriebe beschreiben. Überlegen Sie anhand eines Beispiels, welche Fragen eine Gruppe bei Ihnen stellen könnte.

Patrick Mehner ist Ansprechpartner für eine erste Abstimmung. Bringen Sie eine Aufgabe, eine Frage oder einfach Ihre Bereitschaft zum Mitmachen mit. Gemeinsam lässt sich klären, welche Schule, Gruppengröße, Betreuung und welcher Zeitraum zu Ihrem Betrieb passen.

InnoAcademy 4 School – junge Menschen und Unternehmen in der Region verbinden
Ihr Betrieb wird durch Menschen, Tätigkeiten und eine praktische Aufgabe erlebbar.

Häufige Fragen

Gut zu wissen, bevor es losgeht.

Was kostet die Teilnahme für Unternehmen?

Umfang und Konditionen werden im Gespräch geklärt. Das gilt für Besuche, weitergehende Partnerschaften und Sponsoring. Nennen Sie Ihre Idee und Möglichkeiten; konkrete Leistungen werden vorab vereinbart.

Wie lernen Schüler unser Unternehmen kennen?

Ihr Betrieb stellt eine altersgerechte Aufgabe vor. Die Schülergruppe besucht Sie, arbeitet daran, stellt Fragen und führt Protokoll. Daraus entsteht ein Artikel von Schülern für Schüler.

Müssen wir bereits eine fertige Aufgabe haben?

Nein. Eine typische Tätigkeit, eine Frage aus dem Arbeitsalltag oder ein erster Vorschlag reichen für die Kontaktaufnahme. Ziel, Zeit, Material und Betreuung werden anschließend abgestimmt.

Welche rechtlichen Punkte sind bei Schülern wichtig?

Alter, Schulpflicht, Tätigkeit und Art des Einsatzes müssen zusammen betrachtet werden. Ein Besuch, ein Schulpraktikum und ein Ferienjob haben unterschiedliche Rahmenbedingungen. Aufsicht, Unterweisung, Arbeitszeiten, Versicherung und notwendige Zustimmungen sind vorab zu klären.

Wann können wir mit Bewerbungen rechnen?

Ein fester Zeitraum oder eine bestimmte Zahl von Bewerbungen wird nicht zugesagt. Der erste Schritt ist eine passende Begegnung. Weitere Kontakte hängen von Interesse, freien Plätzen, Terminen und den Voraussetzungen ab.

Können wir mitmachen, wenn wir gerade keine Ausbildungsstelle anbieten?

Ja, sprechen Sie über einen Besuch, eine Aufgabe, ein Praktikum, einen geeigneten Ferienjob oder eine Unterstützung des Projekts. Wichtig ist, dass aktuelle Möglichkeiten und Grenzen verständlich kommuniziert werden.

Wo ist Inno4School bereits aktiv?

Projektorte sind Mittweida und Claußnitz. Die Zusammenarbeit besteht mit der Fichte-Oberschule Mittweida, dem Gymnasium Mittweida und der Oberschule Claußnitz. Frankenberg, Roßwein und Hainichen haben Interesse an einer künftigen Teilnahme bekundet.

Wie werden Sponsoring und Bescheinigungen geregelt?

Sponsoring wird auf Anfrage individuell vereinbart. Beitrag, Laufzeit, Gegenleistungen sowie Fragen zu Rechnungen oder Bescheinigungen klären Sie vorab mit der Projektkoordination und der zuständigen Stelle.

Persönlich ins Gespräch kommen

Ihr Betrieb hat etwas zu zeigen.

Nennen Sie Ihren Betrieb, Standort und eine erreichbare Kontaktperson. Wenn Sie schon eine Aufgabenidee, einen möglichen Zeitraum oder Plätze für Praktikum, Ferienjob oder Ausbildung haben, schreiben Sie das gern dazu.

Direkt hier anfragen.

Ein erster Gedanke reicht. Gemeinsam klären wir Aufgabe, Gruppe und nächsten Schritt.

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    Die Angaben werden zur Bearbeitung der Anfrage genutzt. Bitte keine Zeugnisse, Gesundheitsdaten oder andere vertrauliche Unterlagen schicken. Datenschutzhinweise.

    Die Anfrage ist unverbindlich. Termine und Teilnahme werden persönlich abgestimmt.

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