Stell dir vor, eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern von der Fichte Oberschule und dem Gymnasium Mittweida baut nicht nur ein Modellboot – sondern ein echtes, fahrbares 3D-Druck-Boot, komplett selbst entwickelt und mit modernster 3D-Druck-Technologie gefertigt. Genau das ist in Mittweida passiert! Das Projekt „3D-gedrucktes Boot“ der InnoAcademy 4 School zeigt eindrucksvoll, wie junge Menschen aus eigener Motivation heraus große Ideen verwirklichen. In diesem Artikel erfährst du alles über den Weg vom ersten Entwurf bis zum erfolgreichen Stapellauf, wie ein Boot mittels 3D-Druck entsteht und wie du das Projekt selbst unterstützen kannst.
Wie ein Boot mittels 3D-Druck entsteht
Bevor wir zu den großen Momenten kommen, lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen: Wie entsteht eigentlich ein echtes, fahrbares Boot aus dem 3D-Drucker? In unserem Dokumentationsvideo zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie aus einer Idee, vielen Konstruktionszeichnungen und stundenlangem 3D-Druck ein funktionierendes 3D-Druck-Boot wird.
Die Vorgeschichte: Vom Projektjahr zur eigenen AG
Alles begann mit Neugier und Begeisterung. Über ein Jahr lang lernten die Schülerinnen und Schüler der InnoAcademy 4 School Unternehmen aus der Region kennen – immer über eine spannende Herausforderung, die diese Firmen den Jugendlichen stellten. Doch nach diesem Jahr war für die jungen Tüftler klar: Wir wollen unbedingt weitermachen!
So wurde Anfang 2025 die 3D-Druck-AG in Mittweida gegründet. Seitdem treffen sich die Mitglieder jeden Mittwoch (außer in den Ferien) von 17 bis 19 Uhr, um gemeinsam an ihrem großen Ziel zu arbeiten: einem funktionsfähigen, selbst konstruierten 3D-Druck-Boot.
Von der Idee zum Prototyp
In der AG eigneten sich die Schülerinnen und Schüler vertiefte Kenntnisse in der Konstruktion an. Sie entwickelten und testeten viele verschiedene Iterationen des Schiffsrumpfes – immer mit dem Ziel, die beste Form für Stabilität und Fahrverhalten zu finden.




Wichtige Stationen auf dem Weg
Anfang 2025
Gründung der 3D-Druck-AG in Mittweida. Start der wöchentlichen Treffen jeden Mittwoch.
April 2026 – Besuch beim Fraunhofer IWU
Die Gruppe besuchte das renommierte Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) in Chemnitz und konnte dort moderne Anlagen für den 3D-Druck aus nächster Nähe erleben.
Mai 2026 – Erster Platz bei der Talentshow
Bei der Talentshow der IMM Stiftung stellten die Schüler ihr 3D-Druck-Boot vor – und holten in ihrer Kategorie den ersten Platz!




Juli 2026 Werbeclip für den Stapellauf vorbereiten
3. Juli 2026 – Der große Tag: Stapellauf im Schwanenteich
Der Moment, auf den alle so lange hingearbeitet haben: Am 3. Juli 2026 ging das 3D-Druck-Boot in der Schwanenteichanlage in Mittweida zu Wasser. Über 250 Besucher feierten beim rund zweistündigen Event mit. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Das Boot fuhr hervorragend, und alles funktionierte einwandfrei!
28. August 2026 – Zu Gast beim MDR Sachsenspiegel
Das Projekt sorgte für so viel Aufsehen, dass sogar der MDR aufmerksam wurde. Vier Schülerinnen und Schüler fuhren mit dem 3D-Druck-Boot auf der Zschopau – ein voller Erfolg für das ganze Team!
Am 28. August 2026 wurde das 3D-Druck-Boot zum Fernsehstar: Ein Team des MDR Sachsenspiegel begleitete unsere Schülerinnen und Schüler bei einer Fahrt auf der Zschopau. Gleich vier junge Konstrukteure durften mit an Bord – und das Boot meisterte auch diese Herausforderung mit Bravour. Ein voller Erfolg, der zeigt, was mit Motivation, Teamgeist und 3D-Druck alles möglich ist.
👉 Klicke auf das Bild, um den Beitrag in der MDR Mediathek anzusehen.
1. September 2026 – Das große Dokumentationsvideo
Zum Abschluss entstand ein ausführliches Dokumentationsvideo, das die gesamte Reise vom ersten Entwurf bis zur Jungfernfahrt zeigt.
Der große Tag: Der Stapellauf im Schwanenteich
Nach über einem Jahr Tüfteln, Konstruieren und Ausprobieren war es am 3. Juli 2026 endlich so weit: Das selbst gebaute, 3D-gedruckte Boot der InnoAcademy 4 School wurde in der Schwanenteichanlage zu Wasser gelassen. Rund 250 begeisterte Besucher erlebten mit, wie das Boot souverän seine Runden auf dem Wasser drehte – ein unvergesslicher Moment für alle Beteiligten.
Ein großes Dankeschön an alle Partner
Ein Projekt wie dieses gelingt nur mit vielen helfenden Händen. Von ganzem Herzen danken wir allen Partnern, Unterstützern und Freunden, die den Stapellauf unseres 3D-Druck-Bootes möglich gemacht haben:
💛 Unsere Partner beim Stapellauf
Das komplette Dokumentationsvideo
Am 1. September 2026 veröffentlichten wir unser großes Dokumentationsvideo. Darin nehmen wir dich mit auf die gesamte Reise: von den ersten Konstruktionsskizzen über unzählige Stunden im 3D-Drucker bis hin zur triumphalen Jungfernfahrt. Ein Muss für alle, die sich für 3D-Druck, Technik und die Ideen junger Menschen begeistern.
Die technischen Details des 3D-Druck-Bootes
Das Projekt verbindet modernste Fertigungstechnik mit echtem Ingenieurgeist. Die Modelle wurden zunächst im Maßstab 1:14 aus PLA (einem umweltfreundlichen Kunststoff) gefertigt, um die optimale Rumpfform zu finden. Der fertige Prototyp ist deutlich größer und für den Einsatz auf dem Wasser ausgelegt.
Warum diese Materialien?
Für die Modelle kam PLA zum Einsatz, weil es sich gut für schnelle Prototypen und Tests eignet. Der fertige Prototyp hingegen besteht aus Polypropylen mit Karbonfaser-Verstärkung (PP-30CF). Dieser Werkstoff ist besonders stabil, leicht und widerstandsfähig gegenüber Wasser – ideal für ein 3D-Druck-Boot, das wirklich fahren soll. Angetrieben wird das Boot von einem 800-Watt-Motor in Kombination mit einem modernen Natrium-Lithium-Ionen-Akku.
Was ist das Ziel des Projekts?
Das 3D-Druck-Boot ist mehr als nur ein technisches Bauwerk. Es steht für eine besondere Idee:
- Aus eigener Motivation heraus Projekte von der ersten Idee bis zum fertigen Ergebnis komplett selbstständig durchführen.
- Dabei regionale Unternehmen kennenlernen, die Praktikum und Ausbildung anbieten.
- Praktische Erfahrungen sammeln, die in keinem Schulbuch stehen.
- Teamarbeit, Durchhaltevermögen und Kreativität trainieren.
Über die InnoAcademy 4 School
Die InnoAcademy 4 School bringt Schülerinnen und Schüler und regionale Unternehmen auf einzigartige Weise zusammen. Das Besondere: Unternehmen stellen sich den Jugendlichen nicht über trockene Vorträge vor, sondern über echte Aufgaben und Herausforderungen. So lernen die Schüler die Firmen praxisnah kennen – und entdecken ganz nebenbei, welche spannenden Berufe es direkt vor ihrer Haustür gibt.
Für Schülerinnen und Schüler
Du bist zwischen 13 und 15 Jahre alt und hast Lust, selbst etwas zu erschaffen – vielleicht sogar dein eigenes 3D-Druck-Projekt? Bei der InnoAcademy 4 School kannst du dich ausprobieren, an echten Projekten arbeiten und Unternehmen aus deiner Region kennenlernen – ohne Druck und mit ganz viel Spaß an der Sache.
Für Unternehmen
Sie suchen motivierte Praktikantinnen und Praktikanten, Auszubildende oder Ferienjobber von morgen? Über die InnoAcademy 4 School präsentieren Sie Ihr Unternehmen authentisch über eine eigene Aufgabe und begeistern junge Talente frühzeitig für Ihre Branche. So entstehen Kontakte, die für beide Seiten wertvoll sind.
So kannst du das Projekt unterstützen
Ein solches Projekt lebt von Begeisterung – und von Unterstützung. Jede Spende hilft den Schülerinnen und Schülern dabei, ihre Ideen Wirklichkeit werden zu lassen, Material für den 3D-Druck zu finanzieren und neue Projekte zu starten.
💛 Spendenkonto
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung – Sie investieren direkt in die Zukunft junger Talente in der Region!
Was ist das Projekt „3D-gedrucktes Boot“ der InnoAcademy 4 School?
Beim Projekt 3D-Druck-Boot haben Schülerinnen und Schüler der Fichte Oberschule und des Gymnasiums Mittweida ein echtes, fahrbares Boot selbst konstruiert und mit 3D-Druck-Technologie gefertigt. Am 3. Juli 2026 wurde das Boot beim Stapellauf im Schwanenteich Mittweida erfolgreich zu Wasser gelassen.
Wie ist der Stapellauf des 3D-Druck-Bootes verlaufen?
Der Stapellauf fand am 3. Juli 2026 in der Schwanenteichanlage in Mittweida statt. Über 250 Besucher feierten das rund zweistündige Event mit. Das Boot fuhr hervorragend und die gesamte Technik funktionierte einwandfrei – ein voller Erfolg für das Team.
Aus welchem Material besteht das 3D-Druck-Boot und wie ist es ausgestattet?
Die Testmodelle wurden im Maßstab 1:14 aus PLA gefertigt. Der fertige Prototyp besteht aus Polypropylen mit Karbonfaser (PP-30CF), misst 2400 x 1600 x 550 mm und wird von einem 800-Watt-Motor mit einem Natrium-Lithium-Ionen-Akku angetrieben.
War das 3D-Druck-Boot im Fernsehen zu sehen?
Ja! Am 28. August 2026 begleitete der MDR Sachsenspiegel das Projekt bei einer Fahrt auf der Zschopau. Vier Schülerinnen und Schüler fuhren mit dem 3D-Druck-Boot – ein voller Erfolg. Den Beitrag findest du in der MDR Mediathek.
Wie kann ich das Projekt 3D-Druck-Boot unterstützen?
Sie können das Projekt mit einer Spende unterstützen. Bankverbindung: Inhaber IMM Stiftung, IBAN DE55 8709 6124 0000 0044 99, Verwendungszweck: InnoAcademy 4 School. Jede Unterstützung hilft den Schülern, Material für den 3D-Druck zu finanzieren und neue Projekte zu starten.
