Du bist zwischen 13 und 15 Jahre alt und fragst dich, wie du spannende Unternehmen in deiner Region kennenlernen kannst? Oder bist du Unternehmer und suchst nach motivierten Schülern für Praktika, Ausbildungsplätze oder Ferienjobs? Dann bist du hier genau richtig! In diesem Artikel erfährst du alles über innovative Wege, wie Schüler und Unternehmen wie Eppendorf zusammenfinden – und das auf Augenhöhe durch praktische Aufgaben statt langweiliger Stellenanzeigen.
Warum die klassische Jobsuche für Schüler oft nicht funktioniert
Hand aufs Herz: Wie oft hast du schon Stellenanzeigen für Praktika oder Ausbildungsplätze gelesen und danach gedacht „Okay, aber was machen die da eigentlich wirklich?“ Genau das ist das Problem! Traditionelle Stellenausschreibungen sagen dir viel über Anforderungen, aber wenig darüber, wie der Arbeitsalltag aussieht oder ob dir die Arbeit überhaupt Spaß machen würde.
Unternehmen stehen vor einem ähnlichen Problem: Sie schreiben Anzeigen, bekommen vielleicht ein paar Bewerbungen, aber wissen nicht wirklich, was die Bewerber können und ob sie zum Team passen. Das ist wie Online-Dating – auf dem Papier klingt alles toll, aber erst beim ersten Treffen merkst du, ob die Chemie stimmt.
Der neue Weg: Unternehmen stellen sich über praktische Aufgaben vor
Stell dir vor, statt langweiliger Stellenanzeigen kannst du direkt in die Arbeitswelt eintauchen. Unternehmen wie Eppendorf zeigen dir durch konkrete Aufgabenstellungen, woran sie arbeiten und was dich erwartet. Du löst eine echte Herausforderung aus dem Unternehmensalltag und merkst dabei selbst, ob dir diese Art von Arbeit liegt.
Wie Unternehmen wie Eppendorf Schüler erreichen
Eppendorf ist ein weltweit führendes Life-Science-Unternehmen, das Laborgeräte und Verbrauchsmaterialien entwickelt. Mit über 5.000 Mitarbeitern in mehr als 30 Ländern gehört das Unternehmen zu den innovativsten Arbeitgebern in Deutschland. Aber wie findet so ein Unternehmen die richtigen Azubis und Praktikanten?
Was macht Eppendorf besonders?
Eppendorf steht für Innovation in der Labortechnik. Das Unternehmen entwickelt Pipetten, Zentrifugen, Bioreaktoren und vieles mehr – Geräte, die in Forschungslaboren auf der ganzen Welt zum Einsatz kommen. Von der Krebsforschung bis zur Entwicklung neuer Medikamente: Die Produkte von Eppendorf spielen eine wichtige Rolle in der modernen Wissenschaft.
Für dich als Schüler bedeutet das: Du kannst in einem Unternehmen arbeiten, dessen Produkte einen echten Unterschied machen. Egal ob du dich für Technik, IT, Wirtschaft oder Naturwissenschaften interessierst – bei Eppendorf gibt es vielfältige Möglichkeiten.
Welche Möglichkeiten gibt es für Schüler?
Für Schüler: Deine Chancen
- Schülerpraktika (1-3 Wochen)
- Ferienjobs in den Sommerferien
- Ausbildungsplätze in technischen und kaufmännischen Berufen
- Duale Studiengänge
- Schnuppertage und Unternehmensbesuche
- MINT-Projekte und Workshops
Beliebte Ausbildungsberufe
- Industriemechaniker/in
- Mechatroniker/in
- Elektroniker/in für Betriebstechnik
- Fachinformatiker/in
- Industriekaufmann/-frau
- Fachkraft für Lagerlogistik
So funktioniert die Kontaktaufnahme über moderne Schulportale
Moderne Plattformen verbinden Schüler und Unternehmen auf eine ganz neue Art. Statt dass du Bewerbungen schreibst und auf Antworten wartest, zeigen dir Unternehmen direkt, was sie machen – durch echte Aufgaben aus ihrem Arbeitsalltag.
Unternehmen stellen Aufgaben online
Firmen wie Eppendorf erstellen praktische Aufgabenstellungen, die zeigen, woran sie arbeiten. Das kann eine technische Herausforderung sein, ein kaufmännisches Problem oder eine kreative Fragestellung.
Du suchst nach interessanten Aufgaben
Du browst durch verschiedene Aufgaben von Unternehmen in deiner Region. Dabei siehst du sofort, welche Art von Arbeit dich erwartet und ob das zu deinen Interessen passt.
Du probierst dich aus
Du bearbeitest die Aufgabe – entweder alleine oder im Team. Dabei lernst du nicht nur das Unternehmen kennen, sondern auch, ob dir diese Tätigkeit liegt.
Direkter Kontakt entsteht
Wenn deine Lösung überzeugt und du Interesse hast, kommt ihr direkt ins Gespräch. Ohne langwierige Bewerbungsprozesse, dafür mit echten Einblicken auf beiden Seiten.
Vorteile für Schüler: Warum dieser Ansatz besser ist
Echter Praxiseinblick
Du siehst direkt, was dich erwartet – keine leeren Versprechen, sondern echte Aufgaben aus dem Unternehmensalltag.
Niedrige Hemmschwelle
Keine perfekte Bewerbung nötig – zeig einfach, was du kannst. Das nimmt den Druck und macht den Einstieg leichter.
Mehrere Unternehmen testen
Du kannst Aufgaben von verschiedenen Firmen ausprobieren und herausfinden, welcher Bereich dir am besten liegt.
Lerneffekt garantiert
Selbst wenn es nicht zu einem Praktikum führt – du lernst bei jeder Aufgabe etwas Neues und entwickelst deine Fähigkeiten weiter.
Authentischer Eindruck
Du erlebst die Unternehmenskultur durch die Art der Aufgaben und die Kommunikation – viel aussagekräftiger als jede Website.
Portfolio aufbauen
Deine Lösungen zeigen deine Fähigkeiten – ein perfekter Start für dein berufliches Portfolio.
Vorteile für Unternehmen: Warum auch Arbeitgeber profitieren
Auch für Unternehmen wie Eppendorf hat dieser Ansatz klare Vorteile. In Zeiten des Fachkräftemangels wird es immer wichtiger, junge Talente früh zu erreichen und von sich zu überzeugen.
Bessere Kandidatenauswahl
Unternehmen sehen direkt, was Bewerber können – nicht nur, was sie im Lebenslauf behaupten.
Authentische Darstellung
Firmen zeigen ihr echtes Gesicht und ziehen genau die Schüler an, die wirklich zu ihnen passen.
Frühe Talentbindung
Der Kontakt entsteht oft Jahre vor dem Ausbildungsstart – ideale Voraussetzung für langfristige Zusammenarbeit.
Effizienter Prozess
Weniger unpassende Bewerbungen, dafür mehr qualifizierte Kandidaten, die wirklich interessiert sind.
Employer Branding
Unternehmen positionieren sich als moderne, innovative Arbeitgeber und stärken ihre Arbeitgebermarke.
Regionale Präsenz
Lokale Sichtbarkeit bei genau der Zielgruppe, die sie erreichen wollen – Schüler aus der Region.
Was du bei einem Praktikum oder einer Ausbildung bei Eppendorf erwarten kannst
Ein Praktikum oder eine Ausbildung bei einem Unternehmen wie Eppendorf bietet dir weit mehr als nur einen Einblick in den Berufsalltag. Du wirst Teil eines internationalen Teams und arbeitest an Produkten, die weltweit zum Einsatz kommen.
Ausbildungsinhalte und Perspektiven
Während deiner Ausbildung durchläufst du verschiedene Abteilungen und lernst die Prozesse von Grund auf kennen. Bei technischen Berufen arbeitest du mit modernster Maschinentechnik, in kaufmännischen Bereichen erhältst du Einblicke in internationale Geschäftsprozesse.
Besonderheiten der Ausbildung bei Eppendorf
Eppendorf legt großen Wert auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung. Dazu gehören regelmäßige Schulungen, moderne Ausbildungswerkstätten und die Möglichkeit, an echten Projekten mitzuarbeiten. Viele Azubis werden nach ihrer Ausbildung übernommen und starten ihre Karriere im Unternehmen.
Zusätzlich bietet das Unternehmen Auslandsaufenthalte, Teilnahme an Wettbewerben und eine enge Betreuung durch erfahrene Ausbilder. Die Übernahmequote liegt bei über 80% – ein klares Zeichen für die Qualität der Ausbildung.
Anforderungen und Voraussetzungen
Die Anforderungen variieren je nach Ausbildungsberuf. Grundsätzlich gilt:
- Technische Berufe: Interesse an Technik, gute Noten in Mathe und Physik, handwerkliches Geschick
- IT-Berufe: Logisches Denken, Grundkenntnisse in Informatik, Problemlösungskompetenz
- Kaufmännische Berufe: Kommunikationsfähigkeit, Organisationstalent, gute Noten in Deutsch und Mathe
Aber keine Sorge: Wichtiger als perfekte Noten sind deine Motivation, deine Neugier und deine Bereitschaft zu lernen. Gerade über praktische Aufgaben kannst du zeigen, dass du diese Eigenschaften mitbringst.
Tipps für deine ersten Schritte
Für Schüler: So überzeugst du mit deiner Aufgabenlösung
Verstehe die Aufgabe richtig
Lies die Aufgabenstellung mehrmals durch. Markiere wichtige Punkte und überlege, was genau von dir erwartet wird. Bei Unklarheiten: nachfragen ist erlaubt und zeigt Engagement!
Recherchiere das Unternehmen
Schau dir die Website an, lies über die Produkte und die Unternehmensgeschichte. Das hilft dir, die Aufgabe im richtigen Kontext zu verstehen.
Zeige deinen Denkprozess
Es geht nicht nur um die richtige Lösung, sondern auch darum, wie du an die Aufgabe herangehst. Dokumentiere deine Überlegungen und erkläre deine Entscheidungen.
Sei kreativ und authentisch
Es gibt oft nicht nur einen richtigen Weg. Zeig deine eigene Perspektive und hab keine Angst, auch unkonventionelle Ideen einzubringen.
Achte auf die Präsentation
Eine strukturierte, saubere Darstellung deiner Lösung macht einen professionellen Eindruck – auch wenn der Inhalt am wichtigsten ist.
Für Unternehmen: So gestaltest du attraktive Aufgaben
Wenn du als Unternehmer nach Schülern für Praktika oder Ausbildungsplätze suchst, sind durchdachte Aufgabenstellungen der Schlüssel zum Erfolg.
Checkliste für gute Aufgabenstellungen
- Realitätsnah: Die Aufgabe sollte aus eurem echten Arbeitsalltag kommen
- Machbar: Schüler zwischen 13 und 15 sollten sie in 1-3 Stunden bearbeiten können
- Verständlich: Erklärt Fachbegriffe und gebt genug Kontext
- Interessant: Zeigt, was eure Arbeit besonders und spannend macht
- Offen: Lasst Raum für verschiedene Lösungsansätze
- Aussagekräftig: Die Lösung sollte Rückschlüsse auf Fähigkeiten und Denkweise zulassen
Die Zukunft der Berufsorientierung: Mehr als nur Stellenanzeigen
Der Arbeitsmarkt verändert sich rasant. Bis 2030 werden in Deutschland voraussichtlich über 3 Millionen Fachkräfte fehlen – besonders in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen. Gleichzeitig haben junge Menschen heute ganz andere Erwartungen an ihre zukünftigen Arbeitgeber als frühere Generationen.
Was Gen Z von Arbeitgebern erwartet
Studien zeigen, dass Schüler und junge Erwachsene heute vor allem Wert legen auf:
- Authentizität: Sie wollen wissen, wie es wirklich ist – nicht, wie es in Hochglanzbroschüren dargestellt wird
- Sinnhaftigkeit: Die Arbeit sollte einen Beitrag leisten, nicht nur Geld einbringen
- Entwicklungsmöglichkeiten: Lernen und Wachsen sind wichtiger als ein hohes Einstiegsgehalt
- Work-Life-Balance: Flexible Arbeitszeiten und Vereinbarkeit mit dem Privatleben zählen
- Moderne Arbeitskultur: Flache Hierarchien, Mitspracherecht und Wertschätzung
Warum der Ansatz über Aufgaben funktioniert
Genau hier setzt das Konzept an, Unternehmen über praktische Aufgaben vorzustellen. Es spricht alle diese Punkte an:
Authentizität: Die Aufgaben zeigen die echte Arbeit, nicht geschönte Marketingtexte.
Sinnhaftigkeit: Durch die Aufgaben wird klar, welchen Beitrag das Unternehmen leistet – bei Eppendorf etwa im Bereich der Gesundheitsforschung.
Entwicklung: Schon beim Lösen der Aufgaben lernt man etwas Neues.
Kultur: Die Art, wie Aufgaben gestellt werden und wie die Kommunikation läuft, gibt Einblicke in die Unternehmenskultur.
Praktische Beispiele: So könnten Aufgaben aussehen
Beispielaufgabe für technisch Interessierte
Aufgabe: Entwickle eine Verbesserung für Laborequipment
Eppendorf entwickelt Pipetten, mit denen kleinste Flüssigkeitsmengen präzise dosiert werden. Überlege dir: Welche Funktion könnte eine Pipette noch haben, die Wissenschaftlern die Arbeit erleichtert? Skizziere deine Idee und erkläre, welches Problem sie löst.
Zeitaufwand: 2-3 Stunden | Abgabe: Skizze + Kurzbeschreibung (max. 1 Seite)
Beispielaufgabe für kaufmännisch Interessierte
Aufgabe: Plane eine Social-Media-Kampagne
Eppendorf möchte mehr junge Menschen für Ausbildungsberufe im MINT-Bereich begeistern. Entwickle ein Konzept für drei Instagram-Posts, die zeigen, warum eine Ausbildung bei Eppendorf spannend ist. Welche Inhalte würdest du zeigen? Welche Hashtags nutzen?
Zeitaufwand: 2 Stunden | Abgabe: Konzept mit Bildideen und Textentwürfen
Beispielaufgabe für IT-Interessierte
Aufgabe: Optimiere einen Arbeitsprozess
In Laboren werden täglich viele Messwerte erfasst. Überlege dir: Wie könnte man diesen Prozess digitalisieren? Welche App oder Software würde helfen? Erstelle ein einfaches Konzept mit einer Skizze der Benutzeroberfläche.
Zeitaufwand: 2-3 Stunden | Abgabe: Konzept + Skizze der App/Software
Rechtliches und Organisatorisches: Das solltest du wissen
Für Schüler: Deine Rechte bei Praktika und Ferienjobs
Wenn du ein Praktikum oder einen Ferienjob machst, hast du bestimmte Rechte – egal wie alt du bist:
- Arbeitszeiten: Unter 15 Jahren max. 7 Stunden täglich, zwischen 15 und 18 Jahren max. 8 Stunden
- Pausen: Nach 4,5 Stunden mindestens 30 Minuten, nach 6 Stunden mindestens 60 Minuten
- Arbeitszeit: Nur zwischen 6 und 20 Uhr (unter 18 Jahren)
- Wochenende: Grundsätzlich frei, Ausnahmen nur in bestimmten Branchen
- Bezahlung: Bei Ferienjobs ja, bei Pflichtpraktika oft nicht – freiwillige Praktika über 3 Monate: Mindestlohn
Für Unternehmen: Rahmenbedingungen bei der Beschäftigung von Schülern
Als Unternehmen müsst ihr einige gesetzliche Vorgaben beachten:
- Jugendarbeitsschutzgesetz: Regelt Arbeitszeiten, Pausen und zulässige Tätigkeiten
- Versicherung: Schüler müssen unfallversichert sein
- Betreuung: Minderjährige brauchen eine verantwortliche Aufsichtsperson
- Gefährdungsbeurteilung: Vor Praktikumsbeginn Risiken bewerten und dokumentieren
- Einwilligung der Eltern: Bei Minderjährigen erforderlich
Erfolgsfaktoren: Was macht die Zusammenarbeit erfolgreich?
Kommunikation auf Augenhöhe
Egal ob Schüler oder Unternehmen – eine offene, respektvolle Kommunikation ist der Schlüssel. Schüler sollten keine Angst haben, Fragen zu stellen. Unternehmen sollten ehrliches Feedback geben und realistische Erwartungen kommunizieren.
Klare Erwartungen von Anfang an
Beide Seiten sollten von Beginn an wissen, was sie erwarten können und was erwartet wird. Bei Aufgabenstellungen bedeutet das: klare Vorgaben zu Umfang, Abgabeformat und Zeitrahmen. Bei Praktika: transparente Information über Tätigkeiten, Arbeitszeiten und Betreuung.
Feedback und Wertschätzung
Für Schüler ist konstruktives Feedback extrem wertvoll – auch wenn es nicht zu einem Praktikum führt. Unternehmen sollten sich die Zeit nehmen, kurze Rückmeldungen zu geben. Das kostet wenig Zeit, hinterlässt aber einen bleibenden positiven Eindruck.
Ausblick: Wie geht es weiter mit modernen Vermittlungsplattformen?
Die Vermittlung zwischen Schülern und Unternehmen über praktische Aufgaben ist noch relativ neu, entwickelt sich aber rasant. Immer mehr Unternehmen erkennen die Vorteile und steigen auf diesen Ansatz um.
Trends für die kommenden Jahre
Gamification: Aufgaben werden zunehmend spielerischer gestaltet, mit Punktesystemen und Wettbewerben.
Künstliche Intelligenz: KI-gestützte Matching-Systeme helfen dabei, Schüler und Unternehmen noch besser zusammenzubringen.
Virtuelle Einblicke: VR-Technologie ermöglicht virtuelle Rundgänge durch Betriebe und realistische Simulationen von Arbeitsaufgaben.
Portfolio-Aufbau: Schüler sammeln ihre Lösungen in digitalen Portfolios, die sie bei verschiedenen Unternehmen vorzeigen können.
Regionale Netzwerke: Schulen, Unternehmen und kommunale Einrichtungen vernetzen sich enger, um den Übergang von Schule zu Beruf zu erleichtern.
Die Rolle von Schulen und Bildungseinrichtungen
Schulen spielen eine wichtige Rolle als Vermittler. Viele integrieren mittlerweile solche Plattformen in ihre Berufsorientierungsangebote. Lehrer können Schüler gezielt auf interessante Aufgaben hinweisen und bei der Bearbeitung unterstützen.
Auch für den Unterricht bieten sich Anknüpfungspunkte: Aufgaben von Unternehmen können in Projektwochen bearbeitet oder in den Fachunterricht integriert werden. So entsteht eine Win-Win-Win-Situation für Schüler, Schulen und Unternehmen.
Dein nächster Schritt: So startest du durch
Egal ob du Schüler bist oder Unternehmer – der erste Schritt ist oft der schwierigste. Aber er lohnt sich!
Wenn du Schüler bist:
- Informiere dich über Plattformen, die Unternehmen und Schüler in deiner Region verbinden
- Sprich mit deinen Lehrern über Möglichkeiten der Berufsorientierung
- Trau dich, Aufgaben auszuprobieren – auch wenn du nicht sofort die perfekte Lösung hast
- Vernetze dich mit anderen Schülern und tauscht euch über eure Erfahrungen aus
- Bleib neugierig und offen für verschiedene Branchen und Tätigkeiten
Wenn du Unternehmer bist:
- Überlege, welche Aufgaben aus eurem Alltag sich für Schüler eignen würden
- Sprich mit deinem Team über die Bereitschaft, Schüler zu betreuen
- Informiere dich über rechtliche Rahmenbedingungen
- Starte mit einer Pilotphase: eine Aufgabe, ein Praktikumsplatz
- Hol dir Feedback von den teilnehmenden Schülern und optimiere deinen Ansatz
Wichtig zu wissen
Innovative Vermittlungsplattformen wie die InnoAcademy sind noch nicht überall verfügbar. Sie befinden sich im Aufbau und erschließen schrittweise neue Regionen. Wenn du als Schüler oder Unternehmer Interesse hast und diese Möglichkeit in deiner Stadt noch nicht existiert, lohnt es sich, Kontakt aufzunehmen.
Oft sind es genau solche Anfragen, die den Anstoß geben, eine neue Region zu erschließen. Netzwerke wie LinkedIn bieten eine gute Möglichkeit, mit den Initiatoren in Kontakt zu treten und dein Interesse zu signalisieren.
Fazit: Eine neue Ära der Berufsorientierung
Die Art, wie Schüler und Unternehmen zueinanderfinden, verändert sich grundlegend. Weg von einseitigen Bewerbungsprozessen und abstrakten Stellenanzeigen, hin zu authentischen Einblicken und praktischem Ausprobieren. Unternehmen wie Eppendorf zeigen, dass dieser Ansatz funktioniert – für beide Seiten.
Für dich als Schüler bedeutet das: Du hast heute mehr Möglichkeiten denn je, verschiedene Berufe und Unternehmen kennenzulernen, bevor du dich festlegst. Nutze diese Chance! Probiere verschiedene Aufgaben aus, sammle Erfahrungen und finde heraus, was dir wirklich liegt.
Für Unternehmen bedeutet es: Ihr könnt euch authentisch präsentieren und genau die Talente erreichen, die zu euch passen. In Zeiten des Fachkräftemangels ist das ein entscheidender Vorteil.
Die Zukunft der Berufsorientierung ist praktisch, authentisch und auf Augenhöhe. Sie findet nicht mehr nur in Berufsinformationszentren oder auf Jobmessen statt, sondern überall dort, wo junge Menschen bereit sind, sich auszuprobieren – und Unternehmen bereit sind, ihnen diese Chance zu geben.
Also: Worauf wartest du noch? Ob als Schüler oder als Unternehmen – der erste Schritt in diese neue Welt der Zusammenarbeit ist einfacher als gedacht. Und er könnte der Beginn einer großartigen beruflichen Reise sein.
Wie kann ich als Schüler Unternehmen wie Eppendorf kennenlernen?
Du kannst Unternehmen wie Eppendorf über moderne Schulportale kennenlernen, auf denen Firmen sich durch praktische Aufgaben vorstellen. Statt klassischer Bewerbungen bearbeitest du echte Aufgabenstellungen aus dem Unternehmensalltag und erhältst so authentische Einblicke. Diese Aufgaben zeigen dir direkt, welche Art von Arbeit dich erwartet und ob sie zu deinen Interessen passt. Der Vorteil: Du lernst das Unternehmen durch Tun kennen, nicht nur durch Lesen von Stellenanzeigen.
Welche Ausbildungsberufe bietet Eppendorf für Schüler an?
Eppendorf bietet über 15 verschiedene Ausbildungsberufe in technischen und kaufmännischen Bereichen an. Zu den beliebtesten gehören Industriemechaniker/in, Mechatroniker/in, Elektroniker/in für Betriebstechnik, Fachinformatiker/in, Industriekaufmann/-frau und Fachkraft für Lagerlogistik. Zusätzlich gibt es duale Studiengänge, die Praxis und Theorie verbinden. Mit über 100 Azubis jährlich ist Eppendorf einer der größten Ausbilder in der Branche.
Was muss ich bei einem Schülerpraktikum rechtlich beachten?
Bei einem Schülerpraktikum gelten besondere gesetzliche Regelungen zum Schutz Minderjähriger. Unter 15 Jahren darfst du maximal 7 Stunden täglich arbeiten, zwischen 15 und 18 Jahren maximal 8 Stunden. Die Arbeitszeit liegt zwischen 6 und 20 Uhr, Wochenenden sind grundsätzlich frei. Nach 4,5 Stunden stehen dir mindestens 30 Minuten Pause zu. Bei Pflichtpraktika der Schule gibt es oft keine Vergütung, bei freiwilligen Praktika über 3 Monate gilt der Mindestlohn.
Wie überzeuge ich mit meiner Aufgabenlösung als Schüler?
Um mit deiner Aufgabenlösung zu überzeugen, solltest du zunächst die Aufgabenstellung genau verstehen und das Unternehmen recherchieren. Wichtig ist nicht nur die richtige Lösung, sondern auch dein Denkprozess – dokumentiere deine Überlegungen und erkläre deine Entscheidungen. Sei kreativ und authentisch, zeige deine eigene Perspektive. Achte auf eine strukturierte, saubere Präsentation deiner Lösung. Scheue dich nicht, bei Unklarheiten nachzufragen – das zeigt Engagement und Interesse.
Welche Vorteile haben Unternehmen durch praktische Aufgabenstellungen?
Unternehmen profitieren mehrfach von diesem Ansatz: Sie sehen direkt die Fähigkeiten der Bewerber, nicht nur Lebensläufe. Die authentische Darstellung zieht genau die Schüler an, die wirklich zum Unternehmen passen. Der Kontakt entsteht oft Jahre vor dem Ausbildungsstart, ideal für langfristige Talentbindung. Der Bewerbungsprozess wird effizienter, da weniger unpassende Bewerbungen eingehen. Zudem positionieren sich Firmen als moderne, innovative Arbeitgeber und stärken ihre regionale Sichtbarkeit bei der wichtigen Zielgruppe junger Talente.